INERATEC führt wichtigen Veredelungsschritt für synthetische Kraftstoffe ein
Mit der Isomerisierung ergänzt INERATEC die Fischer-Tropsch-Synthese um einen zentralen Upgrading-Schritt für drop-in-fähige synthetische Kraftstoffe

Im Projekt „P2Fuels“ untersucht CENA Hessen mit mehreren Partnern die Aufbereitung von synthetischem Rohöl zu E-Kerosin. Ein wichtiger Meilenstein dabei ist nun erreicht: Der Projektpartner INERATEC hat in seiner Power-to-Liquid-Anlage „ERA ONE“ im Industriepark Frankfurt-Höchst einen zentralen Aufbereitungsschritt umgesetzt – die sogenannte Isomerisierung.
Mit diesem zusätzlichen Upgrading-Schritt werden Fischer-Tropsch-Produkte gezielt weiterverarbeitet, um die technischen Anforderungen an den Einsatz im Luftverkehr zu erfüllen. Ziel ist es, synthetische Flugkraftstoffe so aufzubereiten, dass sie „drop-in-fähig werden - also kompatibel mit bestehender Infrastruktur und heutigen Flugzeugtriebwerken sind und fossilem Kerosin beigemischt werden können.
Chemisch betrachtet wandelt die Isomerisierung lineare Kohlenwasserstoffe aus der Fischer-Tropsch-Synthese in verzweigte Moleküle um. Der im Projekt umgesetzte Schritt zeigt, wie diese Aufbereitung als Teil einer ganzheitlich betrachteten Power-to-X-Wertschöpfungskette realisiert werden kann.
Das Projekt „P2Fuels“ ist Teil der Kopernikus-Projekte und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit rund 8 Millionen Euro gefördert. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW) kofinanziert das Projekt mit rund 210.000 Euro.
Mehr zum Projekt: https://www.cena-hessen.de/projekte/p2fuels/



